Tiefgarage (Köln)

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Die Tiefgarage Ebertplatz widmet sich der raumbezogenen Objektkunst, die von kommerziellen Strategien befreit und entgegen einem vielerorts herrschenden, konservativen Kanon auf dem Kunstmarkt agiert. Bildende Künstler, die die Nähe zu Nachbardisziplinen wie z.B. Klangkunst oder Performance suchen, finden hier eine Plattform.

Positionen, die sich mit Architektur, stätischem Raum und besonders der Passage am Ebertplatz Köln auseinandersetzen, stellen ebenso einen Schwerpunkt der Programmatik dar. Seit nun schon knapp 4 Jahren diskutiert die Stadt im Rahmen des „Masterplans Ringe“ neben der Planierung des Kunstortes, an dem auch die Räume Bruch & Dallas, Gold+Beton und das Labor aktiv sind, auch über die Möglichkeit einer Tiefgarage an diesem Ort. 2011 von der FDP in die Runde geworfen, liebäugelt noch heute der Stadtrat mit der kostspieligen Erweiterung der Anliegerflächen in der Innenstadt um maximal 222 Parkplätze.

Vielleicht schaffen wir es, während die Machbarkeitsstudie noch läuft, 222 Künstler in der Tiefgarage zu parken und das Potential dieses Ortes würdevoll auszuschöpfen – bis dann irgendwann ab 2018 die Planierraupe kommt und diesen kuturellen Nährboden dem Boden gleichmacht.

Leitung & Konzept: Maria Wildeis
Assistenz: Björn Brüggemann (bjoern@tiefgarage.org)
Die Tiefgarage ist Mitglied des Brunnen e.V. (Förderer: Kulturamt der Stadt Köln und RheinenergieStiftung Kultur)